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Der
Ursprung des Alten Zeughaus liegt im Jahre1642, sein heutiger
Bau entstand etwa um 1870. Zeughäuser kennt man sonst nur
von Städten, Festungen und Burgen, sie dienten dort als
Lager für Waffen und Kriegsgerät. Hier in der wildreichen
hinteren Sächsischen Schweiz wurde dagegen das Zeughaus
ausschließlich für Jagdzwecke genutzt.
Ein kurfürstlicher Jagdknecht bewahrte hier das für
die Hofjagden benötigte Jagdzeug, wie Fallen, Hasengarne,
Saufedern, Schlingen, Stellnetze, Wildlappen, Wolfsspieße
und Transportkisten auf. Selbst ein vergitterter Zwingerwagen
hat bereit gestanden. Falls in der nahen Bärenfanggrube
am Saupsdorfer Weg ein Braunbär lebend gefangen wurde,
wurde er mit dem Wagen zum Hohnsteiner Bärengarten oder
nach Dresden in den Bärenzwinger gebracht.
Später erst nur von Holzfällern und Fuhrleuten, aber
auch von Schmugglern und Deserteuren besucht, diente das Alte
Zeughaus vor ca. 180 Jahren den ersten "Schweizreisenden"
als Einkehrstätte mit ländlicher Kost und preiswertem
Nachtlager.
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